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Martina Zimmerl-Egger, Herbert Auinger, Susanne Prager
v.l.n.r.: Martina Zimmerl-Egger, Head of Trade Finance; Herbert Auinger, Head of Group Corporate Digital Transformation; Susanne Prager, Executive Director - Head of Cash Management Raiffeisen Bank International.

Warum Online Banking ‚von der Stange‘ für Unternehmen nicht genug ist

In kaum einem Bereich der digitalen Dienstleistungen hat sich in den letzten zehn Jahren so viel getan wie im Banking. Online Konten zu eröffnen, Prozesse digital abzuwickeln oder Dokumente elektronisch zu signieren war bis vor nicht allzu langer Zeit noch Zukunftsmusik – auch für Businesskunden.


  • By RBI
  • Market Trends

Der Sektor entwickelt sich ständig weiter und bringt stets neue Lösungen auf den Markt. Warum diese Vielfalt für Unternehmen so wichtig ist und weshalb ‚die eine App, die alles kann‘ zu kurz gedacht ist, analysieren mit uns Expert:innen aus den Bereichen Produktentwicklung, Zahlungsverkehr und Trade Finance.

Individuelle Bedürfnisse erfordern vielfältige Lösungen

Welche Banking-Lösung ist für mein Unternehmen die richtige? Je nach Größe, Branche oder Geschäftsmodell kann die Antwort sehr unterschiedlich ausfallen. Allein im Zahlungsverkehr ist von webbasierten Dashboard-Tools bis zu Host-to-Host Direktanbindung fast alles möglich.

Darüber hinaus gibt es Tools und Services für alle erdenklichen Anforderungen: Wertpapiere handeln, Finanzieren, länderübergreifendes Treasury, KYC-Prozesse abwickeln, Garantiegeschäft, Marktanalysen, … Die Liste ist lang, doch nicht jedes Unternehmen benötigt jeden Service.

Um die Produktvielfalt optimal auszunutzen, ist eine gute und transparente Beratung unumgänglich. Und gerade weil die Anforderungen so vielfältig und komplex sind, betrachten B2B-Expert:innen digitales Banking weniger als einen Universalschraubenschlüssel, sondern mehr wie einen Profi-Werkzeugkoffer: Für jede Aufgabe das richtige Tool.

Wie machen Banken das möglich?

Die Einbindung der Unternehmenskunden geschieht idealerweise schon in der Produktentwicklung. „Wir stellen basierend auf umfassendem Research, Kundenfeedback und Inputs aus der Kundenbetreuung eine Solution Suite zusammen, die sich in den relevantesten Bereichen an Kundenbedürfnisse anpasst,“ erklärt Herbert Auinger, verantwortlich für Group Corporate Digital Transformation in der RBI.

Kunden können oftmals in der Pilot-Phase im Zuge von ‚Friends and Family Testing‘ am Innovationsprozess direkt teilnehmen. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse helfen der Bank, Digitallösungen zu entwickeln, die eine echte Erleichterung bringen: ‚Time to execution‘ verringern, Prozesse beschleunigen oder automatisieren, und dabei übersichtlich und benutzerfreundlich bleiben.

Maßgeschneidert: Worauf kommt es an?

Im Zahlungsverkehr – dem Herzstück des digitalen Bankings – sind bedarfsgerechte Lösungen besonders wichtig. „Im Cash Management haben wir verschiedene Möglichkeiten, wie Kunden mit uns digital kommunizieren,“ erläutert Susanne Prager, Head of RBI Cash Management, „Es gibt webbasiertes Online Banking, manche Kunden verwenden auch Softwarelösungen oder direkte Verbindungen wie SWIFT oder EBICS. Unser neuester Kanal sind ausgewählte Premium APIs.“

Kunden können individuell vereinbaren, welche dieser Kommunikationswege für sie die richtigen sind. „Viele Kunden verwenden nicht nur eine der oben genannten Lösungen, sondern eine Kombination, zum Beispiel als Fallback oder aus Autorisierungsgründen. Hier bieten wir alle gewünschten Varianten an.“

Für multinationale Konzerne spielt auch das lokale Bankennetzwerk eine wichtige Rolle: Kann ich mein konzernweites Treasury zentral steuern? „Wir legen besonderes Augenmerk auf den ‚Group Approach‘ in der RBI,“ so Herbert Auinger, „zum Beispiel mit digitalem Group Account Opening. In der nächsten Zeit ist ein weiterer Ausbau solcher Features geplant.“

Top Trends im digitalen Banking

Wir haben unsere Expert:innen gefragt, welche Innovationen diesen Sektor auch in Zukunft spannend machen werden. Neben APIs und Realtime Payments wird Single Sign-on ein wesentliches Thema sein: Business Banking ist komplex und erfordert spezifische Lösungen, die eine einzelne Anwendung niemals ausreichend abdecken kann – umso wichtiger ist ein schneller und sicherer Einstieg.

Trade Finance ist ebenfalls ein sehr innovationsgetriebener Bereich: „Aktuell bieten wir unseren Kunden unsere in-house entwickelte Lösung eTradeOn oder von Fintechs entwickelte Multibanklösungen für ihr Garantiegeschäft mit uns an,“ berichtet Martina Zimmerl, Head of RBI Trade Finance.

Hier setzt die Entwicklung vor allem auf Transparenz und Automatisierung: „Artificial Intelligence wird Risken und Chancen in der Supply Chain, besonders in Bezug auf Geldwäsche und ESG, sichtbarer machen. User erwarten sich darüber hinaus in Zukunft automatisierte Dokumentenprüfung, Instant Guarantees und die weitere Entwicklung von Multibanklösungen mit Fokus auf standardisierten APIs, um die Abwicklung noch schneller und effizienter zu gestalten.“

Wie wohl das digitale Business Banking in zehn Jahren aussieht? Wenn es nach unseren Expert:innen geht, werden Lösungen noch optimaler auf Kundenbedürfnisse zugeschnitten sein. So anonym und ‚remote‘ uns digitale Bankgeschäfte vorkommen mögen: Hinter jeder Produktinnovation stehen Menschen, für die vor allem eines im Zentrum ihres Handelns steht: Ihr Kunde.

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